Daimler kehrt in die Gewinnzone zurück
Daimler weist im dritten Quartal 2009 ein Konzern-EBIT von 470 (648) Millionen Euro aus. Im zweiten Quartal 2009 betrug das Konzern-EBIT - 1,005 Milliarden Euro und im ersten Quartal - 1,426 Milliarden Euro. Daimler rechnet auch im vierten Quartal mit einem positiven Ergebnis aus dem laufenden Geschäft. Für das Jahr 2009 erwartet der Konzern insgesamt aber einen deutlichen Rückgang des Absatzes (2008: 2,1 Millionen Fahrzeuge) und des Umsatzes (2008: 95,9 Milliarden Euro).
Mercedes-Benz geht von einer fortgesetzten Geschäftsbelebung im letzten Quartal des Jahres aus. Für Absatzimpulse wird neben den bereits im Markt eingeführten neuen E-Klasse-Modellen und dem E-Klasse T-Modell, das im November auf den Markt kommt, auch die Ende Juni 2009 eingeführte neue Generation der S-Klasse sorgen. Im dritten Quartal wurden 271 900 (315 800) Fahrzeuge verkauft. Die Schwäche wichtiger Absatzmärkte und Marktsegmente wird die Marke im bisherigen Jahresverlauf nicht kompensieren können. Rückgänge sind dabei vor allem in den Märkten USA, Westeuropa und Japan zu verzeichnen. Stabilisierend wirken hingegen der Absatz in den Schwellenländern und vor allem deutliche Zuwächse in China.
Im Lkw-Bereich von Daimler hat sich der Auftragseingang in den vergangenen Monaten kontinuierlich verbessert. Dennoch rechnet das Geschäftsfeld aufgrund einer deutlich geringeren Nachfrage nach Transportdienstleistungen sowie unausgelasteter Transportkapazitäten mit einem deutlichen Absatzrückgang für das Jahr 2009. Er lag im dritten Quartal mit 66 100 Einheiten bei mehr als 50 Prozent. Aus heutiger Sicht wird auch im letzten Quartal des Jahres ein Absatzniveau auf der Höhe des dritten Quartals erwartet. Das Geschäftsfeld geht davon aus, die Marktanteile in den Hauptmärkten zumindest stabil halten zu können. Während der Absatz in Asien steigt, wird der Anteil der europäischen Märkte am Gesamtabsatz sinken.
Bei den Transportern erwartet der Konzern ein leichtes Absatzplus gegenüber dem dritten Quartal, in dem 40 100 Fahrzeuge abgesetzt worden sind. Vor einem Jahr waren es noch 73 200 Stück gewesen. Der Verkauf von Bussen stieg gegenüber dem zweiten Quartal 2009 leicht, konnte aber mit 8400 Fahrzeugen und Fahrgestellen das hohe Vorjahresniveau ((10 800) aber nicht erreichen. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 27.10.2009
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