Daimler plant Umbenennung von Produktionsstandorten in Mercedes-Benz-Werke

DaimlerChrysler will nach massiven Protesten einlenken und den Namen des Firmen-Mitbegründers Karl Benz nun doch prominenter herausstellen. Das meldete die Online-Ausgabe der "Automobilwoche" unter Berufung auf einen Unternehmenssprecher. Damit solle signalisiert werden, dass auf der Produktebene Kunden und Marken absoluten Vorrang haben, unterstrich der Sprecher weiter. Die Pläne sollen nach der außerordentlichen Hauptversammlung im Herbst und der wahrscheinlichen Umfirmierung in Daimler AG umgesetzt werden.

Nach dem Verkauf der US-Tochter Chrysler im Mai an den Finanzinvestor Cerberus hat DaimlerChrysler vorgeschlagen, das Unternehmen künftig als Daimler AG zu führen. Das war an vielen Standorten in Deutschland und auch im Aufsichtsrat des Konzerns auf Kritik gestoßen.

Die Nichterwähnung des Firmenmitgründers Karl Benz begründete DaimlerChrysler-Vorstand Dieter Zetsche damit, dass er eine Vermischung der Dachmarke Daimler mit der Produktmarke Mercedes-Benz vermeiden will. Außerdem verfügt der Konzern bei den Pkw und Lkw mit Maybach, Smart sowie Setra, Freightliner und Fuso über weit mehr Marken als nur Mercedes-Benz. (ar/nic) Letzte Änderung: 04.07.2007









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