Daimler vergibt fünf USA-Stipendien

Im Mercedes-Benz-Museum wurden gestern (1. April 2008) die Daimler-Byrnes-Stipendien für einen einjährigen USA-Aufenthalt vergeben. Preisträger sind drei Schülerinnen und zwei Schüler aus der Region Stuttgart. Mit dem Stipendium fördert Daimler den transatlantischen Dialog.

Initiatoren und Veranstalter des Stipendiums sind neben der Daimler AG das Forum Region Stuttgart und das Deutsch-Amerikanische Zentrum (DAZ)/James-F.-Byrnes-Institut. Gemeinsam mit Daimler unterstützen erstmals auch die IHK Region Stuttgart und die Stihl AG das Programm finanziell. Die fünf Jugendlichen im Alter von 15 und 16 Jahren wurden nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren aus rund 230 Bewerbern (im Vorjahr 70) ausgesucht. Wichtige Auswahlkriterien waren Aufgeschlossenheit, Charakterstärke sowie das Auftreten als junge Botschafter. Nach einer umfassenden interkulturellen Vorbereitung werden die fünf Stipendiaten im August in die USA reisen und dort für ein Jahr bei Gastfamilien wohnen und die dortige High School besuchen.

Der Name James Francis Byrnes, nach dem das Stipendium mit benannt ist, ist eng mit der Region Stuttgart verbunden ist. Byrnes war US-Außenminister und hielt am 6. September 1945 seine berühmte "Rede der Hoffnung" im Stuttgarter Staatstheater, in der er den Morgenthau-Plan verwarf, der nach dem Krieg aus Deutschland ein industrieloses Agrarland machen wollte. Die Rede skizzierte die Grundzüge der späteren amerikanischen Deutschlandpolitik. (ar/jri) Letzte Änderung: 02.04.2008









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