Daimler zahlt AEG-Altaktionären höheren Ausgleich
Dementsprechend erhöht sich die im Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vorgesehene Ausgleichszahlung für entgangene AEG-Dividende. Statt 20 Prozent auf die Daimler-Dividende hat das Oberlandesgericht einen angemessenen Ausgleich von 34,5 Prozent bestimmt.
Aus der Entscheidung des Gerichts ergeben sich für Daimler aus heutiger Sicht eine maximale Verpflichtung zur Lieferung von 4,3 Millionen Aktien und von maximal 150 Millionen Euro in Cash für Dividenden und Ausgleichszahlungen. Die tatsächliche Belastung wird davon abhängen, wieviele berechtigte AEG-Altaktionäre Ansprüche anmelden. Zum Ausgleich der Verpflichtungen will der Konzern eigene Wertpapiere einsetzen. Aus dem Aktienrückkaufprogramm 2008 hält Daimler derzeit 37,1 Millionen Anteile, die ursprünglich zum Zwecke der Einziehung ohne Herabsetzung des Grundkapitals und gegebenenfalls zur Bedienung des Aktienoptionsprogramms erworben wurden. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 05.12.2009
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