DaimlerChrysler: Belegschaft gegen Kooperation mit Chery
Chrysler und die chinesische Chery Motor Company hatten in der vergangenen Woche eine Zusammenarbeit bei Bau von Kleinwagen vereinbart. Zwar steht die Zustimmung der chinesischen Regierung noch aus, das Unternehmen rechne aber mit der Unterzeichnung entsprechender Verträge bis Ende März. Danach sollen künftig Kleinwagen bei Chery gebaut und unter dem Label von Chrysler-Marken vornehmlich in Nordamerika und Westeuropa vertrieben werden. Bereits 2009 könnten die ersten Fahrzeuge aus chinesischer Produktion zu den Händlern rollen.
Der Betriebsrat hält es für falsch, Fahrzeuge einer anderen Marke unter dem eigenen Label zu vertreiben. Außerdem geht die Angst um wegen eines möglichen Verkaufs der Tochter Chrysler an den chinesischen Autobauer FAW. Medienberichten zufolge war in der vergangenen Woche eine hochrangige Delegation aus China in die USA gereist, um über einen Kauf der DaimlerChrysler-Tochter zu verhandeln. "Wir sollten nicht noch den Türöffner für die Chinesen machen, deren Druck in der Branche in den nächsten Jahren sowieso immer stärker werden wird", sagte Klemm dem "Handelsblatt". Er befürchtet ein Schwächung des Konzerns im Vergleich zu anderen Autobauern. (ar/os) Letzte Änderung: 05.03.2007
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