DaimlerChrysler schließt Chrysler-Übergabe ab

DaimlerChrysler hat heute (4. August 2007) das Closing für die Übergabe der Chrysler-Anteile an Cerberus abgeschlossen. Eine Tochtergesellschaft des amerikanischen Finanzdienstleisters übernimmt 80,1 Prozent an der neuen Chrysler Holding, DaimlerChrysler behält einen Anteil von 19,9 Prozent.


Beide Unternehmen werden Chrysler Group eine nachrangige Kreditlinie mit einem Volumen von zwei Milliarden US-Dollar zur Verfügung stellen. Drei Viertel der Summe stellt DaimlerChrysler, um Chrysler einen guten Start als wieder selbständiges Automobilunternehmen zu ermöglichen.

Der Vorstand der DaimlerChrysler AG verkleinert sich ab heute auf sechs Mitglieder. Tom LaSorda, Eric Ridenour und Tom Sidlik verlassen den Konzernvorstand. Bodo Uebber übernimmt im Vorstand zusätzlich die Verantwortung für den Einkauf.

Aufgrund der neuen Konzernstruktur soll die DaimlerChrysler AG in Daimler AG umbenannt werden. Darüber sollen die Aktionäre am 4. Oktober 2007 in einer außerordentlichen Hauptversammlung in Berlin entscheiden. Die Auswirkungen des Chrysler-Verkaufs auf den Geschäftsabschluss von DaimlerChrysler werden am 29. August 2007 bekannt gegeben. (ar/jri) Letzte Änderung: 03.08.2007









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