DaimlerChrysler schließt Verkauf von US-Tochter Chrysler nicht aus

DaimlerChrysler wird heute über die Zukunft des US-Tochter Chrysler entscheiden und dabei auch die Option eines Verkaufs prüfen. Wie das Unternehmen heute in einer Ad-Hoc-Meldung mitteilte, werde der Aufsichtsrat noch heute "über die Entscheidung des Vorstands zur Restrukturierung bezüglich der Chrysler Group Beschluss fassen". Hierfür will das Gremium alle Möglichkeiten prüfen. "Dabei wird keine Option ausgeschlossen", heißt es.

Bereits im Vorfeld war über die Zukunft der DaimlerChrysler-Tochter spekuliert worden. Während die Mercedes-Gruppe im vergangenen Jahr auf Rekordfahrt war, wird Chrysler mit einem Minus von mehr als einer Milliarde Euro zur Bilanz beitragen. DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche soll heute im Rahmen der Bilanzpressekonferenz in Auburn Hills erste Details zu den geplanten Restrukturierungen nennen, die der Aufsichtsrat vorher absegnen muss. Bisher hieß es, bis zu 11 000 Arbeitsplätze sollen wegfallen, die Zusammenarbeit zwischen der Mercedes Car Group und Chrysler solle weiter intensiviert werden, um Kosten zu senken. Dazu habe Zetsche jeden Konzernbereich analysiert und klare Gewinnvorgaben gemacht. (ar/sb) Letzte Änderung: 14.02.2007









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