DaimlerChrysler Truck Group will Rendite weiter steigern

Die DaimlerChrysler Truck Group will ihre Rendite mit einer Gleichteilestrategie weiter steigern. Wie das Unternehmen heute in Mannheim mitteilte, wolle die Lkw-Sparte will zukünftig einen Return on Sales von durchschnittlich über sieben Prozent erzielen. Der durchschnittliche Return on Net Assets (RONA) soll im Durchschnitt bei rund 30 Prozent liegen. Im dritten Quartal 2006 lag der Absatz der Truck Group mit 141 900 Einheiten um zwei Prozent über Vorjahresniveau. Der Umsatz stieg um drei Prozent auf 8,0 Milliarden Euro. Der operative Gewinn stieg auf 556 (i. V. 354) Millionen Euro.

Die Truck Group hatte 2005 ein so genanntes Global Excellence Pogramm aufgelegt, um den Anforderungen der zyklischen Märkte besser gerecht zu werden und langfristig profitabel zu wachsen. Andreas Renschler, im Vorstand von DaimlerChrysler verantwortlich für Truck Group & Buses, sagte heute in Mannheim: "Die DaimlerChrysler Truck Group ist mit den Marken Mercedes-Benz, Freightliner, Western Star, Sterling und Mitsubishi Fuso gut aufgestellt. Jetzt wollen wir weltweit noch profitabler werden. Unser Geschäft ist zyklisch. Das heißt, dass wir je nach Marktentwicklung Ausschläge in unserer Profitabilität nach oben oder unten haben." Auch in Phasen des Marktabschwungs erwarte die Truck Group künftig ihre Kapitalkosten zu erwirtschaften, so Renschler.

Die Truck Group werde bei der Entwicklung künftiger Produktgenerationen Teile, Komponenten und ganze Module bei Lkw unterschiedlicher Marken gemeinsam verwenden. Das größte Sparpotenzial biete dabei der Antriebsstrang mit Motoren, Achsen und Getrieben. So wird die Truck Group 2007 zunächst bei Freightliner die Heavy-Duty Engine Platform einführen, eine weltweit einheitliche Motorenfamilie für schwere Lkw mit rund 90 Prozent Gleichteilen. Die Jahresproduktion wird langfristig bei mindestens 200 000 Einheiten pro Jahr liegen, von denen 52 Prozent bei Freightliner in der NAFTA-Region, 40 Prozent bei Mercedes-Benz in Europa und Lateinamerika sowie acht Prozent bei Mitsubishi Fuso in Japan zum Einsatz kommen werden. Ähnliche Plattformen für leichte und mittelschwere Motoren sind ebenfalls in der Planung.

In den asiatischen Wachstumsmärkten Indien und China plant der Konzern den Einstieg mit lokalen Partnern zur Produktion von Lkw unter etablierten Marken vor Ort, in die DaimlerChrysler Komponenten und Technologien, wie z.B. Motoren, einbringt. (ar/sb) Letzte Änderung: 17.11.2006









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