DaimlerChrysler übergibt Brennstoffzellenauto an Bundesverkehrsministerium
Nach dem Bundeskanzleramt ist die Mercedes-Benz A-Klasse F-Cell damit als zweites Brennstoffzellen-Fahrzeug von DaimlerChrysler im Auftrag der Bundesregierung unterwegs. Die Bundesregierung fördert die Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie in Deutschland mit einem Innovationsprogramm. Dafür stellt sie für einen Zeitraum von zehn Jahren zusätzliche Fördermittel in Höhe von insgesamt 500 Millionen Euro bereit.
Durch die Reaktion von Wasserstoff mit Sauerstoff erzeugt die Brennstoffzelle elektrische Energie mit einem sehr hohen Wirkungsgrad. Brennstoffzellen-Fahrzeuge, die mit Wasserstoff betrieben werden, emittieren ausschließlich reinen Wasserdampf. Bei der A-Klasse "F-Cell" passen das komplette Brennstoffzellensystem sowie die Wasserstofftanks in den Unterboden des Fahrzeugs. Der Platz im Innenraum und Kofferraum bleibt komplett erhalten. Das Fahrzeug hat einen Aktionsradius von rund 160 Kilometern. Der Elektromotor leistet 65 kW, beschleunigt die A-Klasse in rund 14 Sekunden von Null auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 140 km/h.
Der Betrieb des Brennstoffzellen-Fahrzeugs erfolgt in Berlin im Rahmen der Clean Energy Partnership (CEP). Die CEP ist ein internationaler Zusammenschluss verschiedener Unternehmen mit dem Ziel, den Energieträger Wasserstoff nicht nur technologisch zu erschließen, sondern ihn auf seine Alltagstauglichkeit und Systemfähigkeit hin zu erproben. DaimlerChrysler betreibt mit über 100 Fahrzeugen die größte Brennstoffzellen-Flotte weltweit: Konzeptfahrzeuge, Pkw, Transporter und Citaro Stadtbusse. (ar/os) Letzte Änderung: 20.04.2007
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