DaimlerChrysler weist Spekulationen über Chrysler-Verkauf zurück

DaimlerChrysler hat die Spekulationen über einen baldigen Verkauf der angeschlagenen Tochter Chrysler eine Absage erteilt. Heute wurde vermeldet, dass es keine Neuigkeiten zu Chrysler gebe. Auch auf der Hauptversammlung am 4. April würde es keine entsprechenden Informationen geben. Darüber war in den vergangenen Tagen wiederholt berichtet worden.

Der mögliche Verkauf beflügelt den Aktienkurs des Unternehmens. Im DAX war das DaimlerChrysler-Papier heute mit einem Anstieg von 3,73 Prozent auf 60,55 Euro einer der Tagesbestwerte. Gestern wurde gemeldet, Daimler wird seine Kooperation mit der Tochter Chrysler auch fortsetzen, wenn Chrysler verkauft wird. Entsprechende Vereinbarungen sollen laut "Wall Street Journal" Teil der Verhandlungen mit potentiellen Käufern sein. Das Blatt wertete dies als Anzeichen, dass die Gespräche mit einem Käufer bereits relativ weit fortgeschritten sind.

In den vergangenen Wochen tauchen fast täglich Spekulationen über mögliche Chrysler-Interessenten auf. Angeblich haben sich Vertreter der der Investmentgesellschaft Centerbridge Partners mit Chrysler-Chef Tom LaSorda getroffen, um über einen möglichen Kauf zu verhandeln. Der kanadische Automobilzulieferer Magna sei ebenfalls mit einer Delegation zu Gesprächen angereist. Neben Centerbridge waren auch die Blackstone Group und Cerberus Capital Management mit der DaimlerChrysler-Tochter in Verbindung gebracht worden. Auch der Zulieferer Magna wird als möglicher Käufer genannt. Andere Experten vermuten, dass Chrysler eine enge strategische Partnerschaft mit General Motors eingehen könnte. (ar/os) Letzte Änderung: 23.03.2007









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