Damit sie die Marke endlich begreifen
Schon am Vorabend waren sie in großen Sattelschlepper mit unübersehbarer Polizei-Eskorte in die Stadt gebracht worden - rund 200 Longhorn-Rinder aus Texas und eine entsprechende Anzahl von Cowgirls- und -boys mit ihren kleinen Westerpferden. Am späten Vormittag hatte die Herde dann ihren großen Auftritt, als sie durch die Absperrungen vor die Cobo-Hall getrieben wurde, alles zur höheren Ehre der amerikanischen Marke Dodge, die sich den Macho-Autofan als Zielgruppe gewählt hat und dafür den Slogan einsetzt: "Crab the life by the horn".
Es hat sich allerdings kein Journalist getraut, einen der Stiere bei den Hörnern zu packen. Aber schöne Bilder von der Vorstellung der neuen Varianten des Trucks mit dem bezeichnendem Namen Ram haben sie nun alle im Kasten
Man stelle sich vor: In einer deutschen Großstadt würden Hirten 200 Rinder unter dem Schutz von mindestens ebenso vielen Polizeibeamten durch die Straßen treiben. Tierschutz und Umweltschützer hätten sicher etwas dazu zu sagen. Glückliches Amerika? Na ja, so glücklich sahen die Rinder nicht aus. Aber wer wei´ß schon, was Rindviecher so denken?(ar/Sm) Letzte Änderung: 13.01.2008
Auftritt des neuen Dodge Ram mit Texas-Rindern in Detroit. Foto: UnitedPIctures
Auftritt des neuen Dodge Ram mit Texas-Rindern in Detroit. Foto: UnitedPIctures
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- VDA sieht in EU-Vorschlägen den schärfsten Angriff auf deutsche Arbeitsplätze
- VDIK wünscht Flottenwechsel in großem Stil
- Toyota wächst um sechs Prozent
- Porsche verzeichnet 2007 Zulassungsrekord in Deutschland
- Daihatsu steigert Neuzulassungen


