Das Auto der Zukunft sicherer und langweiliger
Das Unternehmen verfüge über die notwendigen Techniken und Erfahrungen im Bereich Bremse, Antrieb, Reifen und Elektronik, um einen entscheidenden Beitrag zur Erreichung der Ziele der Europäischen Union leisten zu können. Wennemer hält seinen Konzern für den einzigen, der aus seinen eigenen Kompetenzfeldern neue Produkte in vielen Bereichen des Automobilbaus generieren kann.
Als Ausnahme nennt Wennemer die Kooperation mit dem Getriebe-Riesen ZF in Friedrichshafen. "Wir sind davon überzeugt, dass der Starter-Generator - bei Conti seit 1906 als ISAD entwickelt - ein integrierter Bestandteil zukünftiger Getriebe sein wird. Im Übrigen lobte er die Zusammenarbeit der einzelnen Unternehmensbereiche: "Leute in Niedersachsen und in Hessen arbeiten eben besser zusammen als Schwaben und Franzosen".
Für das kommende Jahr kündigte Wennemer ein erstes Serienfahrzeug mit Continental Hybridantrieb an. Darüber hinaus liegen dem Unternehmen - so Wennemer - mehr als 40 Verträge aus aller Welt für Hybridantriebe vor.
Die Batterie hält Wennemer für die Schlüsseltechnologie des Automobilbaus der Zukunft. Seiner Meinung nach haben Elektroautos eine Chance, sowie die Batterie eine Reichweite von 50 km bis 60 km ermöglicht. Ein kleiner Verbrennungsmotor sei bei diesen Fahrzeugen nur noch fürs Nachladen der Batterie oder für die "Schleichfahrt" nach Hause zuständig.
Die Autowelt der Zukunft wird sich nach Wennemer in zwei Klassen aufteilen: die Elektroautos, die weniger Umwelt belastend und sicherer sind, aber weniger Fahrspaß bereiten werden sowie die für Fahrspaß optimierten Fahrzeuge. (ar/Sm) Letzte Änderung: 27.06.2007
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