Defekte Batterien sind Pannenspitzenreiter

Defekte Batterien sind die häufigste Ursache für eine Panne. Dies hat der Auto Club Europa (ACE) in seiner Statistik für 2006 festgestellt. Sie waren in knapp 28 Prozent aller Fälle schuld daran, dass ein Auto liegen blieb. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das eine Zunahme um drei Prozentpunkte. Dagegen sank die auf Motoren entfallende Fehlerquote um rund einen Punkt auf knapp 16,4 Prozent und die im Bereich Elektronik/Elektrik um 1,4 Prozentpunkte auf rund 11,6 Prozent.

Der Fehlerteufel schlug auch bei Zündanlagen, Verriegelungen, Antrieben und Lichtmaschinen häufiger zu als 2005. Ausfälle am Fahrwerk, an Rädern und Reifen sowie Defekte in der Kraftstoffversorgung und am Anlasser sind hingegen nach ACE-Beobachtungen rückläufig.

Für die hohe Ausfallquote von Batterien macht der ACE den wachsenden Bedarf an Strom in modernen Fahrzeugen verantwortlich, denen die Energielieferanten nicht immer dauerhaft gewachsen sind. Angesichts der ebenfalls wachsenden computergesteuerten Fahrsysteme sieht der Club bei den Herstellern und Zulieferern auch wachsenden Bedarf für die Entwicklung und Erprobung von Geräten, um die elektromagnetische Verträglichkeit sicherzustellen.

Der ACE hat im vergangenen Jahr mehr als 97 000 Notrufe entgegengenommen, bei denen Hilfe geleistet wurde. (ar/jri) Letzte Änderung: 04.07.2007









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