Dekra startet Initiative zur Entschärfung des Toten Winkels bei Lkw
Mit einer auf dem Boden aufgemalten Schablone können die Spiegel optimal justiert und damit die schlecht einsehbaren Bereiche auf ein absolutes Minimum verringert werden. Das Rechtsabbiegen von Lkw ist für Fußgänger, Rad- und Mofafahrer eine der gefährlichsten Situationen im Straßenverkehr. Nicht nur Kinder schätzen den Sichtbereich der Lkw-Fahrer falsch ein. Fußgänger und Radfahrer geraten häufig in die "Tote-Winkel-Falle", wenn sie an einer Kreuzung direkt neben dem Lkw halten, wo sie vom Lkw-Fahrer nur schwer oder gar nicht zu sehen sind. Biegt der Lkw dann nach rechts ab, besteht höchste Gefahr, überrollt zu werden. Europaweit sterben, so das Europäische Parlament, in solchen Situationen jedes Jahr rund 400 Fußgänger und Zweiradfahrer.
Eine neue EU-Richtlinie zur Nachrüstung von verbesserten Spiegeln an Lkw zufolge müssen in Europa bis spätestens April 2009 alle schweren Lkw über 3,5 Tonnen mit Erstzulassung ab 1. Januar 2000 mit Spiegeln nachgerüstet werden, die das indirekte Sichtfeld der Fahrer erweitern. Für neu zugelassene Lkw gilt die Ausrüstungspflicht be-reits seit Ende Januar 2007. (ar/nic) Letzte Änderung: 27.11.2007
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