Den Fahrer im Blick

Bei der Abschlusspräsentation des EU Projekts AIDE (Adaptive Integrated Driver-vehicle Interface) haben heute (15. April 2008) 28 Partner aus Industrie, Forschung und Wissenschaft ihre Forschungsergebnisse vorgestellt, wie Fahrer und Fahrzeug in Zukunft noch besser zusammenarbeiten können. Im Mittelpunkt stand dabei, Fahrerassistenz- und Fahrerinformationssysteme stärker miteinander zu vernetzen.

Wenn das AIDE-System zum Beispiel erkennt, dass der Fahrer etwa durch einen Telefonanruf im hektischen Straßenverkehr überlastet werden könnte, stellt das System den Anruf nicht durch. Der Fahrer kann sich voll auf seine Fahraufgabe konzentrieren, während die Software ihm Ablenkungen von ihm fern hält.

Einige im AIDE-Projekt entwickelte Untersuchungsmethoden sind für eine ISO-Standardisierung vorgesehen. Damit können zukünftig alle Partner einen einheitlichen Weg bei der Durchführung von Versuchen gehen und so eine bessere Vergleichbarkeit von Ergebnissen gewährleisten.

Das über vier Jahre laufende und einzige Mensch-Maschine-Schnittstelle-Projekt der EU-Generaldirektion für Informationsgesellschaft und Medien bestand aus fünf Bausteinen: Fahrerbeobachtung, Umwelt- und Fahrzeugbeobachtung, zukünftige Fahrerassistenzsysteme, im Fahrzeug verbaute Fahrerinformationssysteme und mobile Endgeräte. Das Projekt fand im Rahmen des Sechsten Forschungsrahmenprogramms statt und wurde von der EU-Kommission gefördert. (ar/nic) Letzte Änderung: 15.04.2008









Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:

Autonews Archiv
Aktuelle Umfrage
Würden Sie auf ein Auto verzichten, wenn Sie könnten?
Kfz-Newsletter
Jede Woche die aktuellen News über neue Autos, Termine und Unterhaltsames aus der Kfz-Branche
Newsletter abonnieren

Sie sind hier: Startseite > Autonews > Archiv > April 2008 > Den Fahrer im Blick