Der reinrassige Elektro-Porsche wird noch auf sich warten lassen
"Im Wesentlichen sind es die Energiespeicherung, das hohe Gewicht der Batterien und der benötigte Bauraum, sowie die fehlende Infrastruktur, die installiert sein muss, um individuelle Mobilität in einer Dimension, wie man sie von heutigen verbrennungskraftgetriebenen Fahrzeugen gewohnt ist, sicherzustellen", dämpft Dürheimer die Hoffnung auf einen Elektro-Porsche und verweist auf das Beispiel von Alois Ruf: Der zeige an einem 911er, der ausschließlich mit E-Motor und Lithium-Ionen-Batterien betrieben wird, dass es grundsätzlich möglich ist, heute so ein Fahrzeug zu bauen und zu betreiben. "Hut ab vor dieser Pionierleistung", lobt Dürheimer. An Reichweite, Ladezeit, Gewicht und Stauraum müsse bis zum Erreichen der von Porsche-Kunden geforderten Alltagstauglichkeit noch weiter entwickelt werden.
Einen Dieselmotor für den Panamera will Dürheimer nicht ausschließen. "Da wir erfreulicherweise bei unserem Cayenne-Diesel derzeit einen sehr hohen und konstanten Auftragseingang von circa 1000 Fahrzeugen (mit Dieselmotor. Die Redaktion) pro Monat verzeichnen, werden wir - hält dieser Trend an - die Dieselmotorisierung im Panamera ernsthaft in Erwägung ziehen." (ar/Sm)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 28.06.2009
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