Der Smart wird zehn Jahre alt und hat große Pläne
Seit dem Frühjahr 2007 ist die zweite Generation des Erfolgswagens erhältlich. Er steht klar in der Tradition seines Vorgängers. Gebaut wird der Smart im extra dafür errichteten Werk im französischen Hambach. Das Werk, auch Smartville genannt, nahm 1997 seine Produktion auf. Systempartner, die auf dem Gelände angesiedelt sind, liefern zum Teil vorgefertigte Module direkt an das Montageband. Teilweise bauen sie ihre vorgefertigten Teile selbst in den Smart ein. Die Produktionsdauer eines Smarts beträgt etwa drei Stunden.
Jetzt lief im Beisein des Vorstandsvorsitzenden der Daimler AG, Dr. Dieter Zetsche das 1 000 000ste Exemplare des Zweisitzers im Smart-Werk Hambach vom Band. Der Konzernchef nahm dies zum Anlass, nochmals auf die Erfolgsgeschichte des kleinsten Konzernfahrzeugs vom belächelten Fortbewegungsmittel bis zum Kultfahrzeug in den USA einzugehen.
Im Angebot ist bald auch der Elektro-Smart. Mit dem Modell will der Hersteller eine echte Alternative für den modernen Stadtverkehr und die Pendler bieten. Seine Reichweite soll mit einer Batterieladung bei 100 Kilometern liegen. Derzeit ist bereits eine Testflotte mit 100 Fahrzeugen erfolgreich in London im Einsatz. Die erste Generation der Elektro-Smart ist noch mit einer Natrium-Nickel-Chlorid-Batterie ausgestattet, die bei Unfällen noch einige Risiken birgt. Die neue Generation des E-Smart erhält Lithiumionen-Batterien. Die Akkumulatoren verbinden eine lange Lebensdauer mit einer hohen Zuverlässigkeit. (ar/nic) Letzte Änderung: 05.09.2008
Dr. Dieter Zetsche bei der Präsentation des Elektro-Smarts. Foto: Auto-Reporter
Foto: Auto-Reporter
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- Bosch möchte Bremsbelag-Geschäft der Morse-Gruppe übernehmen
- Kehrt Talbot als Billigmarke zurück?
- Mitsubishi verlost beim kostenlosen Lichttest einen Lancer
- Audi Driving Experience mit Paralympics-Teilnehmern
- 30 Volkswagen für Schalke


