Der Über-Golf: GTI W12-650
Durch Anbauteile wird der Golf extrem breit (1,88 Meter) und damit 12 Zentimeter breiter als das Serienpendant, das Fahrwerk wurde um sieben Zentimeter abgesenkt. 19-Zoll-Räder, vorn 235 mm und hinten 295 mm breit, wurden in die extrem ausgestellten Radhäuser gepresst.
Der riesige Bi-Turbomotor braucht reichlich Luft zum Atmen: Deshalb wurden die C-Säulen kurzerhand so umfunktioniert, dass sie die Luft zum Motor leiten. Die hinteren Seitenscheiben laufen nach innen. So entstanden zwischen den Scheiben und den C-Säulen links und rechts zwei Kanäle, durch die Luft zum Motor strömt. Den Rest holt Volkswagen vorn durch den riesigen Kühler und hier angeschlossene Kanäle sowie seitlich in den Lufteinlässen der Schweller.
Hinten wie vorn kennzeichnen gewaltige Luftein- bzw. -auslässe den GTI W12-650. Zwei verchromte Doppelendrohre rahmen dabei den Luftauslass im Heck ein. Im Frontbereich erinnert der auffallend geradlinige Grill zwischen den Scheinwerfern mit seiner roten Einfassung an den GTI der ersten Stunde. Innen wurden die Leder-Alcantara-Bezüge der Motorsport-Schalensitze neu gestaltet. Drei runde Zusatzinstrumente auf dem mittleren Bereich der Armaturen erinnern ebenfalls an den Ur-GTI. Aus dem Rennsport übernommen wurden die transparenten "Flip-up-Schalterabdeckungen" für Zentralfunktionen wie das abschaltbare ESP. Um Fehlbedienungen zu vermeiden, werden die transparenten Abdeckungen vor dem Aktivieren der jeweilige Schalter zuerst mit dem Zeigefinger "hochgeflippt". Ob der Über-Golf Chancen auf eine Serienfertigung hat, ist unwahrscheinlich. (ar/os) Letzte Änderung: 18.05.2007
Volkswagen Golff GTI W12-650. Foto: Auto-Reporter/Volkswagen
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