Deutsche Autofahrer sparen an Wartung und Reparatur
Wartung und Reparatur seines Fahrzeuges sparen. Das geht aus einer
bundesweiten Umfrage der Dekra hervor. Im Vergleich zum Januar 2001 habe
sich dieser Anteil damit mehr als verdoppelt. Angesichts der Ergebnisse
sorgt sich das Unternehmen um die Verkehrssicherheit auf deutschen Straßen:
Eine große Gefahr gehe vor allem von Do-it-yourself-Reparaturen an
sicherheitsrelevanten Bauteilen wie Bremsen oder Lenkung aus, hieß es.
Jeder dritte (33,2 Prozent) der insgesamt 1.100 Befragten nimmt laut
Umfrage die Hilfe von fachkundigen Freunden oder Nachbarn in Anspruch.
Kleinere Wartungsarbeiten, wie zum Beispiel den Ölwechsel, wollen 44,6
Prozent der Befragten in Zukunft selbst durchführen. 11,6 Prozent machen
auch vor größeren Reparaturen nicht Halt. 14,6 Prozent haben vor,
Wartungsarbeiten und Reparaturen hinauszuschieben und 12,2 Prozent wollen
sogar Inspektionstermine ausfallen lassen. Den Angaben zufolge
beabsichtigen 15,4 Prozent der befragten Kraftfahrer bei selbst
verschuldeten Unfällen nur noch das Nötigste reparieren zu lassen. Außerdem
wollen 12,9 Prozent mehr gebrauchte Ersatzteile verwenden. Mehr als jeder
dritte (38,3 Prozent) denkt darüber nach, von der Vertragswerkstatt zu
einer freien Werkstatt zu wechseln. Stark gespart wird auch am
Sonderzubehör. Mehr als jeder zweite (52,1 Prozent) will dafür weniger Geld
ausgeben, so die Dekra weiter. Letzte Änderung: 12.03.2004
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