Deutsche Autohersteller holen bei Umweltstrategie auf
Als noch fragmentarisch werden die Bemühungen von Mercedes-Benz bewertet. Die Stuttgarter Marke verfüge über ein hohes technologisches Potenzial und innovative Studien, aber noch wenig Serienfahrzeuge, wie den in Kürze zu kaufenden E 300 Bluetec.
Bei der Untersuchung wurden die Umweltstrategien der wichtigsten globalen Hersteller verglichen. Maßstäbe waren die gegenwärtigen Produkte, die Umweltorientierung und die Produktzukunft. Konzerne, die bereits verbrauchseffiziente Fahrzeuge anbieten haben in der Regel auch die überzeugendste Umweltstrategie, lautet ein Fazit.
Aus der Studie ergibt sich auch, dass die beliebtesten Automodelle pro Segment in Deutschland weder die ökologischsten noch die kostengünstigsten sind. Dabei ließen sich bei Kleinwagen bis zu 2000 Euro und bei Oberklassefahrzeugen bis zu 13 000 Euro gegenüber dem jeweiligen Bestseller sparen, wenn man die durchschnittliche Haltedauer und Fahrleistung berücksichtige.
Bei den bereits jetzt schon oder demnächst käuflichen Fahrzeugen mit der höchsten Effizienzsteigerung gegenüber dem Vorgängermodell sind der Volkwagenkonzern und BMW mit jeweils vier Fahrzeugen in den Top Ten. Mercedes-Benz und Renault sind die beiden anderen Hersteller. Die Liste führt der Audi Q7 3.6 FSI Hybrid mit 23,3 Prozent Kraftstoffersparnis an, der A8 2.8 FSI ist mit 16,2 Prozent auf Platz 4. Der VW Golf BlueMotion erreicht mit 14 Prozent Ersparnis Rang 7 und der Skoda Fabia Green Line Rang 9 (12,5 Prozent).
Als besonders innovative Konzeptfahrzeuge für die Kraftstoffeinsparung werden der Plug-in-Hybrid Volvo C30 ReCharge aus dem Ford-Konzern sowie von Mercedes-Benz der F 700 und die B-Klasse mit Brennstoffzelle gelobt. (ar/jri) Letzte Änderung: 14.09.2007


