Deutsche Hersteller gewinnen Marktanteile in Frankreich und Großbritannien
In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres stabilisierte sich der Absatz in Europa mit 5,5 Mio. Pkw auf Vorjahresniveau. Die Verkäufe in Westeuropa gaben um ein Prozent nach. Der Absatz in den Neuen EU-Ländern ist im ersten Tertial um 14 Prozent gewachsen.
In Frankreich wurden im April 172 700 Pkw neu zugelassen. Dabei mussten die französischen Hersteller einen Rückgang von elf Prozent hinnehmen, während die ausländischen Marken ihren Absatz um drei Prozent steigern konnten. Die deutschen Hersteller bauten ihren Marktanteil um zwei Prozentpunkte auf über 28 Prozent aus.
In Großbritannien wurden im April 170 200 Pkw abgesetzt. Die deutschen Hersteller steigerten ihre Verkäufe um zehn Prozent und eroberten damit einen Marktanteil von 41 Prozent, ein Zuwachs von zwei Prozentpunkten.
In Italien lag der Pkw-Absatz im April mit 205 400 Fahrzeugen zehn Prozent über dem Vorjahresergebnis. Seit Jahresbeginn wird die Neuanschaffung eines Pkw mit Euro 4-Norm von der Regierung mit einer zweijährigen Steuerbefreiung sowie einer Verschrottungsprämie für Altfahrzeuge gefördert.
In Spanien unterschritten die Pkw-Neuzulassungen im April mit 121 700 Pkw das Vorjahresergebnis um sechs Prozent. Hauptgrund für diesen Rückgang war die schlechte Entwicklung im Vermietgeschäft, das um 24 Prozent nachgab.
In den Neuen EU-Ländern setzte sich die positive Entwicklung beim Pkw-Absatz auch im April mit einem Absatz von 95 700 Fahrzeugen weiter fort. Insbesondere in Polen (+28 Prozent), Rumänien (+32 Prozent) sowie in den Baltischen Staaten (+36 Prozent) fiel der Zuwachs kräftig aus. (ar/nic) Letzte Änderung: 16.05.2007
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