Deutsche in Japan: "Nahezu unschlagbar"
Tatsächlich stammen vier von zehn in Japan zugelassenen Fahrzeugen der Oberklasse von Audi, BMW oder Mercedes-Benz. Nimmt man die Fahrzeuge der oberen Mittelklasse noch hinzu, bedienen die Deutschen sogar 60 Prozent des Premiummarktes in Japan. Dabei ist die Handelsbilanz trotz der größeren Zahlen deutsche Autos, die von Japan direkt exportiert werden, nahezu ausgeglichen. Denn die deutschen Produkte sind teurer. Der Wert eines "Japaners", der nach Deutschland reist beträgt im Durchschnitt 14 200 Euro, der des nach Japan verschifften Deutschen rund 29 600 Euro. Der Gesamtwert der deutschen Auto-Exporte nach Japan liegt zurzeit bei zwei Milliarden Euro pro Jahr.
Um die Stärke der Deutschen in der Oberklasse zu unterstreichen, wies Wissmann in dem Gespräch auf die Erfolge der Nobel-Marke Lexus, einem Toyota-Ableger, auf deren Heimatmarkt Japan hin. Die Deutschen seien erfolgreicher. Gleichzeitig räumte er aber ein: "Es gibt nur einen Leuchtturm, der es mit uns aufnimmt." Gemeint war Hersteller Toyota, den er als zurzeit noch zweitgrößten Autoproduzenten der Welt mit der gesamten deutschen Automobilindustrie verglich.
Als Grund für die Leistungsfähigkeit der deutschen Hersteller nannte Wissmann den Wettstreit der deutschen Hersteller: "Der harte Wettbewerb unter den deutschen Marken, der macht uns fit." (ar/Sm) Letzte Änderung: 24.10.2007
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- VW-Betriebsrat scheitert vor Gericht
- Der Diesel in Japan: Auch eine Erfolgstory
- Service: So spart man Sprit
- Wissmann: Wir brauchen ein Handelsabkommen mit den Asean-Staaten
- Fiat 500 wird ab 10 500 Euro angeboten


