Deutsche Konzernmarken steigern Verkäufe in Russland
Auch die Zulieferindustrie ist zuversichtlich, dass die Krise bald ganz überwunden sein wird. Die russische Industrie investiert in moderne Produktionsanlagen und Produkte. Allein in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres haben die deutschen Zulieferer ihre Ausfuhr nach Russland verdoppelt - auf mehr als 530 Millionen Euro.
Im gesamten Vorjahr hatten deutsche Zulieferer Waren im Wert von rund 1 Milliarde Euro nach Russland geliefert, 2008 waren es noch nahezu 1,5 Mrd. Euro. Hinzu kommt die Produktion vor Ort. Nach Angaben des VDA sind dort inzwischen 14 deutsche Zulieferer mit Produktionsstätten vertreten - die Anzahl hat sich seit Mitte der 1990er-Jahre verdreifacht.
Der VDA erwartet im Gesamtjahr 2010 ein Wachstum des russischen Marktes (Pkw und leichte Nutzfahrzeuge) von 18 Prozent auf 1,73 Millionen Einheiten. Allerdings wird damit noch längst nicht das Vorkrisenniveau erreicht - 2008 betrug das Marktvolumen 2,9 Mio. Fahrzeuge. Seit Anfang März wird in Russland der Neuwagenkauf durch die Zahlung einer Abwrackprämie gefördert, vorausgesetzt das neu erworbene Fahrzeug stammt aus heimischer Produktion.
Die MIAS hat noch bis 5. September 2010 ihre Tore geöffnet, die Interauto dauert bis 29. August. Insgesamt beträgt die Ausstellungsfläche rund 100 000 Quadratmeter. (ampnet/nic)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 27.08.2010
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