Deutsche Umweltplaketten im Ausland nicht zu haben
Der Automobilclub schätzt, dass jährlich etwa eine Millionen Reisende aus dem Ausland mit ihrem Auto deutsche Innenstädte besuchen. Sie müssten nun mit Bußgeldern rechnen. Der Erwerb einer Umweltplakette sei für sie schwierig, da an Wochenenden die dafür in Frage kommenden Technischen Überwachungsorganisationen und viele AU-Werkstätten ihre Pforten geschlossen haben. Der Club forderte daher Bund, Länder und Gemeinden auf, sich selbst um eine funktionierende Organisation des Plakettenvertriebs für motorisierte Besucher aus dem Ausland zu kümmern. Dafür eigne sich durchaus das Internet. Dort tummelten sich allerdings derzeit eher private Geschäftemacher, die für die Besorgung von Plaketten Wucherpreise von bis zu 50 Euro verlangten.
Derzeit böten nur wenige Kommunen wie Stuttgart und Berlin per Internet ihre Plaketten bundesweit zum Preis von sechs Euro an. Bestellungen aus dem Ausland würden dort aber in aller Regel nicht abgewickelt, sagte der ACE. Hannover hat angekündigt, für Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen eine Übergangsfrist zu schaffen. Die Halter müssen zumindest in diesem Jahr nicht mit einem Bußgeld rechnen. (ar/jri) Letzte Änderung: 10.01.2008
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- Service: Fahren bei Dunkelheit
- Ford zieht CO2-Bilanz
- AvD warnt vor überteuerten Feinstaubplaketten
- Erwägt der ADAC Klage gegen Umweltzonen?
- ZDK fordert von der Branche forcierten Filteraustausch


