Die deutschen Umweltschutzverbände warnen vor Euphorie beim Thema Elektromobilität

Gemeinsame Einladung zur Pressekonferenz

Sehr geehrte Damen und Herren,

Autokonzerne und Bundesregierung scheuen weder Kosten noch Mühen, die Elektromobilität als Ausweg aus Klimawandel, Verkehrsproblem und Wirtschaftskrise zu propagieren. Mit mehreren Milliarden aus der Steuerkasse will Kanzlerin Angela Merkel Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität machen - Autohersteller, Strom-, Chemie- und Elektronkonzerne stehen als dankbare Abnehmer der Subventionen bereit. Ihr aller Credo lautet: Mit Elektroautos lösen sich die Klimaschutzaufgaben von selbst.

Die führenden deutschen Umweltschutzverbände teilen nicht diese Euphorie von Industrie und Politik. Greenpeace Deutschland, Naturschutzbund Deutschland (NABU), Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) und Verkehrsclub Deutschland (VCD) sind sich einig: Elektroautos müssen ihre Energieeffizienz erst beweisen, sie allein schützen nicht das Klima und sie lösen auch nicht die Emissions- und Verkehrsprobleme der Industriegesellschaft im 21. Jahrhundert. Die Umweltschutzverbände appellieren daher an die Bundesregierung, die Steuermilliarden nicht in den Ausbau der Elektromobilität zu lenken, sondern zielgerichtet in klimaverträgliche Mobilitätslösungen zu investieren. Über die Zusammenhänge, Hintergründe und Alternativen zum Elektrohype informieren Sie Greenpeace, BUND, NABU, DUH und VCD auf einer gemeinsamen Pressekonferenz.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Datum: Donnerstag, 29. April 2010 um 10.00 Uhr

Ort: Haus der Bundespressekonferenz, Raum I,
Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin

Teilnehmer: Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
der Deutschen Umwelthilfe e. V.
Dietmar Oeliger, NABU-Verkehrsexperte
Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher
Verkehrsclub Deutschland (VCD)
Thorben Becker, Leiter Klimateam BUND
Wolfgang Lohbeck, verkehrspolitischer Sprecher
Greenpeace Deutschland
Ulrike Fokken, Sprecherin Politik & Presse DUH

Wir bitten Sie um Rückmeldung unter 030 2400867-66.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrike Fokken

Sprecherin Politik & Presse der Deutschen Umwelthilfe e.V.

Berlin (ots) Letzte Änderung: 26.04.2010









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