Die Zahl der Autodiebstähle geht auf Rekordtief zurück

Die Zahl der Autodiebstähle ist 2006 in Deutschland auf ein Rekordtief gesunken. Im vergangenen Jahr wurden 18 965 Pkw gestohlen. 1996 waren es mit 76 266 Fahrzeugen mehr als viermal so viele gewesen. Auffällig ist nach Angaben des Gesamtverbands Deutscher Versicherer (GDV) die hohe Diebstahlrate bei Allradfahrzeugen. Am häufigsten hatten es Autoklauer auf den Volkswagen IV R32 und den BMW X5 3.0D abgesehen. Auf 1000 versicherte Fahrzeuge kamen bei diesen beiden Modellen im Schnitt 13,7 Diebstähle.

Am dritthäufigsten entwendet wurde die VW Caravelle gefolgt vom Spitzenreiter des Jahres 2005, dem Porsche Cayenne. Ebenfalls beliebt bei den Dieben: Der Audi Q7 3.0 TDI, der Audi S6 4.4 V8 Quattro und der Golf III VRG.

Den relativ hohen Anteil von gestohlenen Allradfahrzeugen führt der GDV auf gezielte Diebstähle für Verschiebung in Länder mit schlechten Straßen zurück. Offensichtlich haben die Täter auch ihr technisches Know-how weiter entwickelt, da auch elektronisch gut gesicherte Fahrzeuge wie zum Beispiel der Audi Q7 und der Porsche Cayenne immer wieder entwendet werden.

Gemessen am Bestand haben Porsche-Besitzer mit gestohlenen 2,4 Fahrzeugen je 1000 Zulassungen, gefolgt von Trabantfahrern (2,1) und Audi-Haltern (1,2) das höchste Diebstahlrisiko. Es folgen BMW, Volkswagen und Chrysler sowie General Motors (Opel, Saab, Chevrolet u.a.). Relativ beruhigt schlafen können Ford-, Fiat- und Seat-Fahrer. Ihre Autos sind bei Langfingern wenig beliebt. (ar/jri) Letzte Änderung: 26.09.2007

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