Diesel-Langstreckenfahrt: In einem Taxi nach Peking
Am Steuer der 33 E 320 CDI und die drei E 320 Bluetec Diesel-Limousinen wechselten sich im Verlauf der fünf Etappen der rund 360 Fahrer aus 35 Nationen ab. Sie legten die Strecke durch neun Länder unter teilweise extremen Bedingungen wie Schnee und Eis sowie über unbefestigte Wege in nur 25 Fahrtagen zurück, was einem durchschnittlichen Tagespensum von rund 560 Kilometern entspricht. Zusammen mit den 24 Begleitfahrzeugen - von den G-Klassen der Mercedes-Benz Crew über Technik-Trucks bis hin zur mobilen Diesel-Tankstelle - absolvierte der Langstrecken-Tross eine Gesamtfahrleistung von rund 840 000 Kilometern. Dies entspricht einer 21fachen Umrundung der Erde auf dem Äquator.
Mit einem Gesamtdurchschnittsverbrauch von 8,32 l/100 km Dieselkraftstoff für alle 36 Teilnehmer-Fahrzeuge wurde das Ziel eines möglichst niedrigen Kraftstoffkonsums auf den Teiletappen und über die Gesamtdistanz deutlich übertroffen. Die 18 Fahrzeuge, die über den klassischen Heckantrieb verfügen, konsumierten 8,01 l/100 Diesel, die 18 Modelle mit 4Matic-Allradantrieb im Mittel 8,53 l/100 Diesel.
Die ungewöhnlichsten Fahrzeuge in der Flotte waren zwei E-Klasse Taxen, die den Konvoi über die Gesamtdistanz hinweg begleiteten. Dabei zeigten sich es im Wettbewerbsvergleich deutliche Kostenunterschiede. Der Fahrpreis im deutschen Taxi belief sich am Ende der vierten Etappe nach knapp 12 000 Kilometern auf 16 050 Euro. Die Tour im Pariser Taxi wäre deutlich teurer gekommen: Hier standen zu diesem Zeitpunkt bereits stolze 34 090 Euro auf dem Taxameter. Bei der Ankunft in Peking wurden daraus fast 40 000 Euro. (ar/Sm) Letzte Änderung: 18.11.2006
Ankunft nach 14 000 Kilometern von Paris nach Peking: 36 Mercedes-Benz E-Klassen. Foto: Auto-Reporter/Mercedes-Benz
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