DIWA könnte 14 Prozent aller Verkehrsunfälle vermeiden

Das Fahrerinformationssystem DIWA (Direkte Information und Warnung für die Autofahrer könnte 14 Prozent aller Verkehrsunfälle verhindern oder deren Schwere mindern. Die Unfallforscher der Allianz haben für das gestern (25. August 2008) zu Ende gegangene dreijährige Forschungsprojekt DIWA in München 2500 Schadenakten der Versicherung ausgewertet.

Zahlreiche Verkehrsunfälle sind vor allem auf Unachtsamkeit und Fehleinschätzungen des Fahrers zurückzuführen. Durch gezielte lokale Gefahrenwarnung - etwa vor Wanderbaustellen oder einem auftauchenden Stauende - kann DIWA hier helfend eingreifen. Das von BMW, der Allianz Zentrum für Technik Automotive GmbH und weiteren Partnern entwickelte Informationssystem ist eine Weiterentwicklung des Verkehrsfunks und übermittelt die Nachrichten per DAB (Digital Audio Broadcast) und damit deutlich schneller und weniger störungsanfällig als bisher. (ar/jri) Letzte Änderung: 26.08.2008





DIWA warnt Autofahrer vor lokalen Gefahrenstellen. Foto: Auto-Reporter/Allianz
DIWA warnt Autofahrer vor lokalen Gefahrenstellen. Foto: Auto-Reporter/Allianz






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