Dodge Caliber übertrifft alle Verkaufs-Erwartungen

Die Wiedergeburt der Marke Dodge in Deutschland entwickelt sich besser als erwartet. Wie ein Sprecher des Unternehmens in einem Interview bestätigte, wurden seit der Markteinführung in Deutschland am 10. Juni bereits 500 Exemplare verkauft, weitere 1400 Exemplare sind bestellt. Wegen der enormen Nachfrage in den USA, wo bereits rund 160 000 Einheiten verkauft wurden, sind derzeit für Deutschland nur die Diesel-Versionen problemlos verfügbar. Allerdings ist der Selbstzünder (103 kW/140 PS, ab 17 590 Euro) natürlich teurer als die Basis ab 14 990 Euro.

Überraschend für die Marktstrategen ist die hohe "Frauenquote" unter den Caliber-Käufern. Und das, obwohl Dodge bei der Werbekampagne bewusst aufs "Maskuline" setzte. Zwar nannte das Unternehmen keine konkreten Zahlen, aber den Grund für den Schlag des Golf-Konkurrenten bei den Damen: Sie schätzen die hohe, van-ähnliche Sitzposition im Caliber und die gute Übersichtlichkeit. Außerdem signalisiere das Auto mit seiner markanten Linie eine gewisse "Beschützerfunktion". Und nicht zuletzt kaufen Frauen den Dodge, um sich bewusst von der Masse abzuheben. Angesichts der guten Zahlen werden die Verantwortlichen den vermeintlichen "Fehlgriff" in der Werbekampagne gern verzeihen. (ar/sb) Letzte Änderung: 01.08.2006









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