Effizienz, Nachhaltigkeit und Sicherheit des Verkehrs sind Schwerpunkte deutscher EU-Ratspräsidentschaft

Der Güterverkehr in Europa soll bis 2020 um 45 Prozent gegenüber dem Jahr 2000 wachsen. Um diese Verkehrsströme einigermaßen störungsfrei zu bewältigen, muss die europäische Politik handeln. Deshalb werde die Verbesserung der Effizienz des Verkehrssystems einer der Schwerpunkte der deutschen EU-Ratspräsidentschaft sein, erklärte Bundesverkehrminister Wolfgang Tiefensee anlässlich seines Besuches in Polen.

Der Besuch in Polen dient der Vorbereitung der deutschen Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2007. Tiefensee traf am Vorabend in Krakau den Transportminister Jerzy Polaczek und sprach mit ihm über die Grundzüge der deutschen Ratspräsidentschaft.

Es gebe gerade im europäischen Eisenbahnverkehr immer noch Barrieren, die regelrecht als Wachstumsbremse wirken. Es fehle noch immer ein einheitlicher europäischer Lokführerschein. An den Grenzen würden Zugführer ausgewechselt, weil die Befähigungsnachweise nicht gegenseitig anerkannt werden, so der Bundesverkehrsminister.

Bis zum Beginn der EU-Ratspräsidentschaft am 1. Januar 2007 will Wolfgang Tiefensee mit allen EU-Amtskollegen und den Ministern der künftigen Mitgliedsstaaten Gespräche geführt haben. (ar/nic) Letzte Änderung: 28.11.2006









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