Elektronisches Stabilitäts-Programm schafft den Durchbruch in den USA

Ab September 2007 sollen in den USA alle Personenwagen, deren Gesamtgewicht unter 2250 Kilogramm liegt, mit dem Elektronischen Stabilitätsprogramm (ESP) ausgerüstet werden. Die schwereren Fahrzeuge sollen vom September 2011 an folgen. Eine entsprechende Vorschrift hat die nationales Verkehrssicherheitsbehörde in den USA (National Highway Safety Administration - NHTSA) jetzt auf den Weg gebracht.

Die Behörde schätzt, dass das elektronische Stabilisierungssystem die Zahl der Verkehrstoten von rund 40 000 pro Jahr um 5300 bis 10 300 verringern kann, wenn erst einmal alle Fahrzeuge mit ESP ausgestattet sind. Bei der Zahl der Verletzungen erwartet die NHTSA einen Rückgang zwischen 168 000 und 252 000.

Grundlage für diesen Eingabe an den Gesetzgeber war eine Studie der NHTSA, nach der 30 Prozent aller Alleinunfälle von Limousinen und 63 Prozent aller Alleinunfälle der schwereren und höheren Sport Untility Vehicles (SUV) vermieden werden können. Als Ergebnis der Studie hatte die Behörde Druck auf die Hersteller ausgeübt, ESP besonders in SUV anzubieten. Inzwischen werden 29 Prozent aller Limousinen und 57 Prozent aller SUV des Modelljahrgangs 2006 mit ESP ausgeliefert. (ar(Sm) Letzte Änderung: 18.09.2006









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