Entscheidung über Opel-Verkauf erst am 3. November
Diese Möglichkeit hatte die EU-Kommission eröffnet. EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes sieht einen Verstoß gegen die Wettbewerbsregeln der Union, wenn die deutsche Staatshilfe an den Verkauf an einen bestimmten Anbieter gekoppelt wird. Die Hilfen müssten allen Bietern zustehen.
Opel Gesamtbetriebsratsvorsitzender Klaus Franz reagierte wütend auf die erneuten Verzögerungen. GM habe damit den Bogen überspannt und sei im Begriff, das letzte Vertrauen zu verspielen. Bei einem Verkauf an Magna würde die Belegschaft als Gegenleistung für Einkommensverzicht mit zehn Prozent am Unternehmen beteiligt werden. Franz droht GM damit, bei einer Sanierung unter GM-Management sei die Belegschaft "nicht willens, einen Cent an Arbeitnehmerbeiträgen für GM abzugeben". (ampnet/Sm)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 24.10.2009
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- Volkswagen fördert Österreichs "New Footballstar"
- Audi eröffnet in Sölden die alpine Olympia-Saison
- Volkswagen-Konzern und Stanford-Universität erweitern Kooperation
- Drehmomentschlüssel von Aldi stellt ADAC zufrieden
- Neuer Wiesmann-Stützpunkt in Lörrach


