erhöhtes Unfallrisiko im Oktober
"Die frühe Dämmerung und schnell wechselnde Witterungsverhältnisse tragen zu einem erhöhten Unfallrisiko bei", so Stephan Schweda vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. Die schlechteren äußeren Bedingungen, wie eingeschränkte Sicht und rutschige Fahrbahnen etwa durch sogenanntes Schmierlaub, die noch nicht abgelegten „Sommergewohnheiten" mancher Autofahrer, wie zu hohe Geschwindigkeiten, zu geringe Sicherheitsabstände oder ein nicht angepasster Fahrstil, sind bei der Unfallhäufigkeit ebenso bestimmende Faktoren wie ein unzureichend vorbereitetes Fahrzeug.
Deswegen empfiehlt sich auch ein vorsorglicher Besuch beim Vertragshändler, bevor der Herbst seine Launen entfaltet. Dort werden meist zu Festpreisen Herbst-/Winterchecks angeboten, bei denen unter anderem Fahrzeugbeleuchtung, Batterie- und Motorkühlmittel sowie Scheibenwischerblätter geprüft und gegebenenfalls korrigiert beziehungsweise getauscht werden - eine Investition in die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Autos, mit der sich ein Risiko deutlich minimieren lässt. Auch „Schlechtwetter-Basics" wie Handfeger, Eiskratzer, Handschuhe, Starthilfekabel und Abschleppseil sollten sich jetzt an Bord befinden. Der Türschlossenteiser gehört jedoch - wie alle wissen (und gerne vergessen) - in die Jackentasche.
Für die täglichen Pflichtfahrten ist jetzt ein angepasstes Timing sinnvoll. Gerade bei Termindruck sollte man Zeitpuffer einbauen und früher losfahren, um Stress zu vermeiden. Montage, Freitage, Verkehrsnadelöhre wie Brücken oder Autobahnknotenpunkte, dazu vielleicht noch Regen: das ist der Stoff, aus dem kilometerlange Staus gemacht sind. Vor dem Losfahren sollten, falls erforderlich, Scheiben und Außenspiegel von Beschlag vollständig befreit werden, denn tote Winkel können Autofahrern gerade in der „unübersichtlichen" Jahreszeit zum Verhängnis werden. Das Risiko des toten Winkels minimiert bei allen Modellen der aktuellen Volvo Palette zusätzlich optional das sogenannte Blind Spot Information System (BLIS). Ebenso sollte der Bedienhandgriff „Licht an" zur Gewohnheit werden, sobald der Zündschlüssel gedreht oder der Startknopf gedrückt wurde. Dabei geht es in der grauen Trübe mancher Herbsttage weniger ums Sehen als vielmehr ums Gesehenwerden. Alle Volvo Modelle sind daher serienmäßig mit einem Lichtschalter ausgerüstet, der ein Abstellen des Fahrzeugs auch bei eingeschalteten Scheinwerfern erlaubt. Die Elektronik kümmert sich automatisch um das Ausschalten der Beleuchtung sowie um das Reaktivieren derselben bei erneutem Fahrtantritt.
Neben dem Sehen und Gesehenwerden sind Komfort und Entspanntheit wichtige Sicherheitshelfer. Wer beispielsweise auf dem Fahrersitz friert, ist abgelenkt und verkrampft schneller. Deswegen sollte gleich nach dem Motorstart das Heizungs-/Klimasystem auf freie Scheiben und entspannte Temperaturen eingestellt werden. Die Klimaanlage entfeuchtet dabei die Luft und beugt erneutem Scheibenbeschlag vor.
Bei Dämmerung, Nebel und nasser, häufig mit Laub bedeckter Straße fährt man „vorausschauend" entspannter und sicherer. Denn bei geringerer Fahrbahngriffigkeit kann sich der Bremsweg erheblich verlängern oder das Fahrzeug bei allzu dynamischer Kurvenfahrt instabil werden. Deswegen sollte man die Faustregel „Sicherheitsabstand = halbe Tachoanzeige" großzügig verdoppeln (z.B. Geschwindigkeit 80 km/h = 80 Meter Abstand) und in Biegungen weich und besonders feinfühlig einlenken. Das subjektive Abstandsgefühl zum Vordermann lässt sich übrigens anhand der Leitpfosten am Straßenrand überprüfen: Auf Landstraßen sind sie alle 25, auf Autobahnen alle 50 Meter aufgestellt. Beim Bremsen gilt: keine Scheu und „voll in die Eisen" gehen, um keinen Meter Anhalteweg zu verschenken. Ein ABS-System sowie die Fahrdynamikregelung DSTC, die den Wagen lenkbar und in der Spur halten, sind bei jedem Volvo serienmäßig an Bord.
Besonders heimtückisch ist Nebel. Er behindert nicht nur die Sicht und erschwert durch Streuen des Scheinwerferlichts das Einschätzen von Entfernungen, sondern dämpft auch Fahrgeräusche - mit der möglichen Folge, dass die eigene Geschwindigkeit geringer eingeschätzt wird als sie tatsächlich ist. Zudem sollten Autofahrer nicht direkt in die Lichtkegel entgegenkommender Fahrzeuge schauen um eine Blendung zu verhindern. Denn um sich wieder an die Dunkelheit zu gewöhnen brauchen die Augen rund fünf Sekunden - bei 100 km/h ist der Fahrer somit 140 m lang "blind". Besondere Aufmerksamkeit sollte in dieser Zeit auch den Wildwechsel-Warnschildern gelten: Gerade in der im Herbst beginnenden Brunftzeit kreuzen die Tiere vorzugsweise in den Morgen- und Abendstunden häufig die Fahrbahn. In solchen Fällen ist gegebenenfalls das Fernlicht abzublenden, um Panik oder eine Schockstarre bei den Tieren zu vermeiden. Auch im Stadtverkehr fordern Nässe und eingeschränkte Sicht besondere Konzentration: Fußgänger - vor allem, wenn sie dunkle Kleidung tragen - sind auch im Scheinwerferlicht oft erst sehr spät zu erkennen.
Bei den Modellen des Premium-Automobilherstellers Volvo schaffen modernste Fahrer-Assistenz- und Antriebssysteme zusätzliche Sicherheitsreserven. Dazu zählen ABS-Bremsen mit elektronischer Bremskraftverteilung und Bremsassistent, die Fahrdynamikregelung „DSTC, das aktive Geschwindigkeits- und Abstandsregelsystem inklusive Bremsassistent Pro und Einleitung einer Notbremsung, BLIS zur Überwachung des toten Winkels, Driver Alert zur Warnung des Fahrers bei Übermüdung und unbeabsichtigtem Verlassen der Fahrspur, eine Reifendruckwarnanzeige oder der Hightech-Allradantrieb. Dazu kommt mit Einführung des neuen Volvo XC60 am 22. und 23. November 2008 City Safety zum Einsatz, ein serienmäßiges innovatives Sicherheitssystem zur Vermeidung oder zumindest Verringerung der Unfallfolgen bei Auffahrkollisionen im Stadtverkehr. Optimale Schutzwirkung entfalten diese Systeme aber erst bei intelligenter Anwendung - dann nämlich, wenn ihre Potenziale nicht durch maßlose Geschwindigkeit und Risikobereitschaft ausgereizt, sondern für kritische Situationen aufgespart werden.
Auch wenn es manchem zu früh erscheint: Die Winterbereifung sollte schon jetzt aufgezogen werden, bevor beim ersten Frost der Ansturm groß und die Umrüsttermine knapp werden oder, wenn die Profiltiefe nicht wenigstens vier Millimeter beträgt. Sind die Pneus älter als sechs Jahre, so sollten ohnehin neue angeschafft werden. Entgegen einem häufig vertretenen Mythos sind Winterreifen auch für Fahrzeuge mit Allradantrieb ein Muss: die Traktionsvorteile des AWD-Systems erleichtern zwar das Anfahren und Beschleunigen auf glattem Untergrund, verkürzen aber nicht den Bremsweg. Dafür sorgt - vor allem - die richtige Bereifung. Optimal „funktionieren" muss aber nicht nur die Technik, sondern vor allem auch der Mensch. Eine perfekte Vorbereitung auf die Herbst-/Wintersaison bieten zum Beispiel professionelle Fahrtrainings, die Volvo in verschiedenen Leistungsstufen anbietet. Diese erhöhen nicht nur die Sicherheit und Souveränität im Straßenverkehr, sondern auch das Verständnis fürs Auto und den Fahrspaß! Letzte Änderung: 30.09.2008
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