Erste Projekte im WEG-Forschungsfonds ausgewählt
Das erste Projekt hat die Entwicklung eines Verfahrens zum Ziel, mit dem bereits während der Bohrung direkt Durchlässigkeiten von Lagerstättengesteinen bestimmt und dadurch zeitaufwändige Laboruntersuchungen eingespart werden können. Damit sollen Aussagen über den Erfolg einer Bohrung schneller möglich sein als bisher. Mit dieser Auswahl wird die Forschung an der Universität Bonn gefördert.
Im zweiten Projekt geht es um die Verbesserung des Verständnisses von Lagerstättentypen und geologischen Strukturen durch Untersuchung der Fließprozesse von Gasen und Flüssigkeiten im Untergrund. Dieses Forschungsvorhaben wurde gemeinsam von Forscherteams der Universitäten Tübingen, Aachen und Mainz vorgeschlagen.
Vor dem Hintergrund der großen Herausforderungen der E&P-Industrie haben die deutschen Erdöl- und Erdgasproduzenten einen Forschungsfonds für Grundlagenforschung mit einem geplanten Volumen von 8 Millionen Euro in zehn Jahren gebildet. Die erste dreijährige Forschungsperiode hat ein Volumen von 2,5 bis 3 Millionen Euro und beginnt 2009. (ar/nic) Letzte Änderung: 17.12.2008
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