Erster Verkehrslotse ARI warnt die Deutschen seit 1972 vor Staus
Durch den so genannten „Hinz-Triller“ wurden die Verkehrsdurchsagen vom laufenden Programm unterschieden. Der „Hinz-Triller“ (benannt nach seinem Erfinder, dem Ingenieur Werner Hinz) ist ein besonderes akustisches Signal, welches vom Radiosender vor und nach jeder Verkehrsmeldung ausgesendet wird. Das ARI-Autoradio erkannte den für das menschliche Ohr unhörbaren
57 kHz-Ton als Durchsagekennung für den Verkehrsfunk und schaltete beispielsweise von einer eingeschalteten Kassettenwiedergabe auf Radio¬empfang um. Bei leise eingestellten Radios ließ sich die die Lautstärke des Signals erhöhen. So erleichterte ARI den Empfang aktueller Verkehrsmeldungen, informierte rechtzeitig vor Staus und empfahl dem Autofahrer sogar Verkehrs¬umleitungen.
Verkehrsmeldungen wurden bereits seit 1969 ausgestrahlt. Nach der Entwicklung 1972 wurde ARI erstmals am 1. Juni 1974 im UKW-Hörfunk in Deutschland eingeführt, zunächst beschränkt auf ausgewählte ARD-Sender, später flächendeckend. Der erste Verkehrslotse war eine Innovation „made in Germany“ und zukunftsweisend für die heutige Generation moderner Autoradios. Letzte Änderung: 16.04.2007
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