Erstmals mehr Diesel-Pkw als Benziner neu zugelassen

Der insgesamt rückläufige Pkw-Inlandsmarkt hat sich im Oktober 2007 leicht erholt. Zwar lag mit 281 845 Neuzulassungen das Ergebnis um 4,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau, aber 6,2 Prozent höher als im Vormonat. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) meldet, lag der Anteil der Dieselfahrzeuge mit 49,6 Prozent erstmals über dem der Benziner (49,5 Prozent).

41,1 Prozent der neu zugelassenen Pkw gingen an Privatkäufer. Besonders beliebt waren im Oktober kleine Fahrzeuge aus dem so genannten Mini-Segment. Hier stieg die Nachfrage um insgesamt 27,6 Prozent. Smart beispielsweise verzeichnete einen Zuwachs von 34,8 Prozent. Ebenfalls deutliche Steigerungen verbuchten unter den heimischen Herstellern Audi (+ 8,5 Prozent) und BMW (+ 14 Prozent). Stark rückläufig war hingegen der Verkauf im Van-Segment mit einem Minus von 23,4 Prozent.

Die ausländischen Marktführer Renault und Toyota mussten Einbußen hinnehmen, während Skoda als drittbester Importeur 5,7 Prozentmehr Fahrzeuge absetzte. Den prozentual größten Sprung machte Suzuki mit einem Plus von 61,5 Prozent, aber auch Land Rover, Lancia, Saab und Lada wuchsen im zweistelligen Bereich.

Ungebrochen auf Wachstumskurs blieb die Nutzfahrzeugbranche mit 31, 5 Prozent Zuwachs gegenüber dem Oktober 2006. Kleinlastwagen zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen legten um 42 Prozent zu, Sattelzugmaschinen um 43,7 Prozent. (ar/jri) Letzte Änderung: 06.11.2007









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