EU-Verkehrsrat einigt sich auf Energiestrategie

Der EU-Verkehrsrat hat unter Vorsitz von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee eine "Europäische Energiestrategie für Verkehr" verabschiedet. Auf der Sitzung in Luxemburg am Freitag, 8. Juni 2007, sprach sich der Verkehrsrat vor dem Hintergrund der Klimadebatte für eine spürbare Senkung des Kraftstoffverbrauchs bei Pkw, die Reduzierung der CO2-Werte und die Förderung alternativer Kraftstoffe und Antriebe aus.



"Wichtig ist, dass alle Hersteller, in jedem Marktsegment und bei jedem Modell dazu einen Beitrag leisten", sagte Tiefensee zum Thema Verbrauchsreduzierung. Die Forderung nach sparsamen Motoren dürfe sich nicht allein auf große Fahrzeuge beschränken, sondern nehme auch die Hersteller von Klein- und Mittelklassewagen in die Pflicht. "Sie bilden das Gros der Flotte und bringen somit die größten Wirkungen für die Umwelt", meinte der Bundesverkehrsminister.

Die europaweiten Anstrengungen müssen nach Meinung des Verkehrsrates durch Rahmenbedingungen flankiert werden, die Anreize für den Einsatz alternativer und regenerativer Kraftstoffe schaffen und klimabewusstes Verhalten für den Bürger attraktiver machen, hieß es. Ein großes Einsparpotenzial in punkto Treibstoffverbrauch und Emissionen wird aber auch abseits der Straße gesehen: Hier haben die Verkehrsminister der EU vor allem die Binnenschiffahrt im Auge. (ar/jri) Letzte Änderung: 09.06.2007









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