EU-Vorschlag für City-Maut widerspricht dem Willen der Bürger
Nicht "neue Stadttore" zum Nachteil der Innenstädte und ein weiterer Griff in den Geldbeutel der Autofahrer seien die Lösung, sondern eine deutliche Verbesserung des Verkehrsflusses und der Effizienz. Dazu gehören unter anderem Telematik, verkehrsabhängige Ampelschaltungen, ein dynamisches Parkleitsystem sowie eine Stärkung der Kooperation mit den öffentlichen Verkehrsträgern. Auch der Zustand der Stadtstraßen spiele eine Rolle: Weniger Schlaglöcher bedeuten weniger Lärm und Feinstaub.
Der Hinweis von EU-Verkehrskommissar Jacques Barrot darauf, dass die City-Maut in den großen Metropolen dieser Welt zunehmend Anwendung findet, ignoriere, dass sich die Siedlungsstruktur Deutschlands von der anderer Länder unterscheidet, teilte der VDA mit. Statt sich in einer Großstadt zu konzentrieren, verteilten sich die Einkaufsmöglichkeiten in Deutschland in hunderten, oft eng benachbarten Klein-, Mittel- und Großstädten, zwischen denen der Verkehrsnutzer wählen kann. Für den Einkaufsverkehr gebe es in vielen Fällen keine Alternative zum Auto. (ar/nic) Letzte Änderung: 26.09.2007
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