EU will Fußgängerschutz bei Autos verbessern
Insbesondere Motorhauben und Stoßfänger sollen künftig bestimmte Mindestsicherheitsstandards erfüllen, um die Folgen von Kopf- und Beinverletzungen bei Kollisionen zwischen Autos und Fußgängern bzw. Radfahrern zu mildern. Als Testgeschwindigkeit gelten 35 km/h. Der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC hatte 40 km/h gefordert, konnte sich aber nicht durchsetzen. Den größten Beitrag zur Sicherheit schwächerer Verkehrsteilnehmer könnten nach Ansicht der EU-Kommission aber automatische Bremsassistenten leisten, die rasch weiterentwickelt werden sollten.
Jährlich sterben in Europa etwa 8000 Fußgänger und Radfahrer im Straßenverkehr, weitere 300 000 werden verletzt. (ar/jri) Letzte Änderung: 05.04.2008
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