EUBIA zeichnet Ford für Bioethanol-Pionierarbeit in Europa aus
Auch in Deutschland war Ford der erste Anbieter von Bio-Ethanol-Fahrzeugen (Ende 2005). Inzwischen haben die Kölner in Deutschland über 1000 Bio-Ethanol-Fahrzeuge verkauft. Der Mehrpreis für die Bio-Ethanol-Technologie beträgt 300 Euro. Über Schweden und Deutschland hinaus sind Bio-Ethanol-Fahrzeuge von Ford mittlerweile in vielen anderen europäischen Ländern verfügbar, darunter in Belgien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, der Schweiz und Spanien. Mittlerweile hat Ford in Europa mehr als 30 000 dieser Fahrzeuge verkauft. Weltweit hat Ford in den vergangenen zehn Jahren über zwei Millionen Bio-Ethanol-Autos abgesetzt.
Bio-Ethanol ist ein Kraftstoff auf Alkohol-Basis, der sich aus heimischen zucker- und stärkehaltigen Pflanzen wie zum Beispiel Getreide oder Zuckerrüben gewinnen lässt, aber auch aus Zellulose - und damit aus nachwachsenden Rohstoffen. Die Verbrennung von Bio-Ethanol ist, anders als bei Kraftstoffen auf Mineralölbasis, im Idealfall CO2-neutral, da Teil eines geschlossenen CO2-Kreislaufs.
In Europa verkauft Ford derzeit zwei Bio-Ethanol-Modelle: den Focus flexifuel (Limousine und Turnier) und den Kompakt-Van C-Max flexifuel. Im Frühjahr 2008 wird Ford auch flexifuel-Varianten der Modellreihen Mondeo, Galaxy und S-Max auf den Markt bringen. (ar/os) Letzte Änderung: 11.05.2007
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