EuroNCAP testet erstmals Folgen eines Heckaufpralls

EuroNCAP hat in diesem Jahr an 25 Fahrzeugen erstmals auch den Schutz der Insassen bei einem Heckaufprall getestet. In 80 Prozent der Fälle kam die Prüforganisation zu dem Ergebnis, dass die Sitze nur zufriedenstellenden bis schlechten Schutz gegen ein Schleudertrauma bieten. Lediglich der Volvo XC 60, Alfa Romeo Mito, der neue Volkswagen Golf, Audi A4 und der Opel Insignia erreichten die Höchstwertung.

Der Kopfstützentest soll fester Bestandteil des neuen Prüfsystems von EuroNCAP werden, bei dem ab 2009 nicht allein mehr der Insassenschutz für Fahrer und Beifahrer bei einem Frontal- oder Seitenaufprall das maßgebliche Kriterium sein wird. Künftig werden zum Beispiel der Schutz für mitfahrende Kinder und von angefahrenen Fußgängern sowie Fahrerassistenzsysteme stärker ins Gewicht fallen. (ar/jri) Letzte Änderung: 27.11.2008

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