Europa-Autos zu Europa-Konditionen

Im Hinblick auf die Erweiterung des EU-Binnenmarktes setzt sich das Kfz-Gewerbe erneut für eine Harmonisierung der Werksabgabepreise in Europa ein. Außerdem müsse eine einheitliche Garantie für Neuwagen eingeführt werden, so Rolf Leuchtenberger, Präsident des Deutschen Kfz-Gewerbes.

Zehn Hersteller hätten sich mittlerweile aus der Neuwagen-Garantie verabschiedet. Die Folge: Die Rechtssicherheit für den Autofahrer bei berechtigten Ansprüchen werde beeinträchtigt. Statt des Garantieanspruches des Herstellers greife die Sachmangelhaftung des Händlers. Leuchtenberger forderte die Hersteller auf, zur Neuwagen-Garantie zurückzukehren.

Insbesondere im Zuge der EU-Erweiterung und der damit einhergehenden Vergrößerung des Binnenmarktes wiederhole das Kfz-Gewerbe auch die Forderung nach einer Angleichung der Werksabgabepreise. Es reiche dabei nicht aus, Preiskorridore festzulegen oder die Preisangleichung ausschließlich auf das Grundmodell zu beschränken. In Deutschland hätten Konsumenten und Handel jahrelang die günstigeren Nettopreise in einigen europäischen Ländern subventioniert. Damit müsse Schluss sein.

Diese Bedingungen seien eine Vorraussetzung zur Konsolidierung des Automarktes und der erwarteten Trendwende.

Letzte Änderung: 25.03.2004









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