Europachef von GM kritisiert Entscheidung des Mutterkonzerns, Opel nicht an Magna zu verkaufen

Carl-Peter Forster kann Vorgehen nicht erklären / "Schwenk ist kaum nachzuvollziehen"

Der Europachef von General Motors/Opel, Carl-Peter Forster, hat die Entscheidung des Mutterkonzerns in Detroit scharf kritisiert, Opel nicht an Magna zu verkaufen. Forster sagte am Mittwochabend bei der Verleihung des "Goldenen Lenkrads" von BILD am SONNTAG und AUTO BILD: "So ein plötzlicher Schwenk ist kaum nachzuvollziehen. (...) Ich hätte mir gewünscht, dass es zu einem ganz anderen Ergebnis kommt."

Forster bekannte offen, dass er auch keine Erklärung für das Vorgehen von General Motors in den USA habe und auch nicht wisse, "wie es weitergeht".

Auf die Frage, wie das neue Sanierungskonzept für Opel aussieht, sagte Forster während der Veranstaltung im Axel-Springer-Haus Berlin: "Ich weiß es nicht. Das müssen wir in den nächsten Tagen erarbeiten. Ich glaube, die wichtigen Herren, die das entschieden haben, wissen es selbst nicht."

Berlin (ots) Letzte Änderung: 05.11.2009









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