Europäische Pkw-Neuzulassungen sinken
In Frankreich wurde im Juli mit 183 000 Pkw das Vorjahresniveau erreicht. Während die ausländischen Hersteller um ein Prozent zulegen konnten, gaben die Verkäufe der einheimischen Hersteller um ein Prozent nach. In Italien lag der Pkw-Absatz im Juli mit 190 900 Fahrzeugen elf Prozent unter dem Vorjahresniveau.
In Großbritannien wurden im Juli mit 153 400 Pkw 13 Prozent weniger Fahrzeuge verkauft. Die private Nachfrage gab um 17 Prozent, der gewerbliche Absatz um zehn Prozent nach. Die deutschen Hersteller verkauften mit 77 300 Fahrzeugen knapp neun Prozent weniger Fahrzeuge.
In Spanien waren die Pkw-Neuzulassungen im Juli mit 121 400 Pkw erneut deutlich rückläufig. Die private Pkw-Nachfrage gab um 31 Prozent, der Absatz von Firmenwagen um 26 Prozent und das Mietwagengeschäft um 18 Prozent nach.
Im bisherigen Jahresverlauf liegt der Pkw-Absatz in Europa mit 9,6 Millionen Fahrzeugen drei Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Die Verkäufe in Westeuropa gaben vor allem wegen der andauernden schwachen Entwicklung in Italien, Spanien und Großbritannien um drei Prozent nach. In den Neuen EU-Ländern steht trotz der zuletzt rückläufigen Entwicklung bislang noch ein Zulassungsplus von fünf Prozent zu Buche.
Im bisherigen Jahresverlauf waren über 53 Prozent der Fahrzeuge mit einem Dieselmotor ausgestattet. Ein Prozentpunkt mehr als im Vorjahr. Jeder zweite in Westeuropa verkaufte Diesel-Pkw trägt ein deutsches Konzernmarkenzeichen. (ar/nic) Letzte Änderung: 13.08.2008
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- Kommentar: Weichgespült
- Zehn Prozent Marktanteil für Setra in der Türkei
- Continental lehnt Übernahmeangebot erneut ab und sucht das Gespräch
- Bosch übernimmt "ersol Solar Energy"
- Triumph in Oschersleben


