Export bleibt Wachstumsmotor der Autoindustrie

Der Export bleibt Wachstumsmotor für die deutsche Autoindustrie. Nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie (VDA) wurden im Juli 2007 359 000 Fahrzeuge ausgeführt. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahresmonat eine Steigerung von zehn Prozent. Seit Anfang des Jahres lieferten die deutschen Hersteller damit trotz nachteiliger Währungseinflüsse zwölf Prozent mehr Autos ins Ausland als im Vorjahr.

Durch die gute Auslandsnachfrage übertraf die Pkw-Produktion seit Jahresbeginn das Vorjahresvolumen um sieben Prozent. Im Juli liefen in Deutschland 462 000 Pkw vom Band. Das sind vier Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Umsatz stieg in den ersten fünf Monaten um über sechs Prozent auf 119 Milliarden Euro. Gut läuft das Geschäft derzeit gegen den Trend in den USA. Auf einem rückläufigen Markt legten die deutschen Autohersteller um zwei Prozent zu und steigerten ihren Marktanteil auf annähernd zehn Prozent.

Der VDA rechnet auch in den nächsten Monaten mit anhaltend gutem Exportgeschäft. Die Bestellungen aus dem Ausland legten im Juli um 13 Prozent zu. Im Inland haben sich die Bestellungen in den vergangenen beiden Monaten in etwa auf Vorjahresniveau stabilisiert. Der Trend zum Diesel hat sich dabei weiter verstärkt. Im Juli wurden in Deutschland fast so viele Diesel-Pkw abgesetzt wie Benziner. Der Marktanteil der Selbstzünder stieg um nahezu vier Prozentpunkte auf knapp 50 Prozent. Dabei haben die deutschen Anbieter mit einem Plus von fünf Prozent deutlich besser abgeschnitten als die Importeure mit einem Prozent. (ar/jri) Letzte Änderung: 02.08.2007









Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:

Autonews Archiv
Aktuelle Umfrage
Würden Sie auf ein Auto verzichten, wenn Sie könnten?
Kfz-Newsletter
Jede Woche die aktuellen News über neue Autos, Termine und Unterhaltsames aus der Kfz-Branche
Newsletter abonnieren

Sie sind hier: Startseite > Autonews > Archiv > August 2007 > Export bleibt Wachstumsmotor der Autoindustrie