Fahranfänger könnten 70 Millionen Liter Kraftstoff im Jahr sparen

Die jährlich etwa 900 000 Führerscheinneulinge könnten durch gezieltes Training bis zu 70 Millionen Liter Kraftstoff einsparen und damit zur CO2-Reduktion beitragen. Das hat der Deutschte Kraftfahrzeug-Überwachungsverein (DEKRA) ausgerechnet. Nach Angaben des Umweltbundesamtes lag der Durchschnittsverbrauch aller Pkw in Deutschland 2005 bei 7,7 Litern auf 100 Kilometer. Bei einer jährlichen Fahrleistung von beispielsweise 10 000 Kilometern könnten Führerscheinneulinge durch wirtschaftliche Fahrweise ihren Kraftstoffverbrauch um etwa zehn Prozent zu reduzieren.

Schon bei einem eintägigen Spritspar-Lehrgang, wie ihn der DEKRA und andere Organisationen anbieten, lernen die Teilnehmer, die Zahl der Schaltvorgänge und der Bremsungen um etwa die Hälfte zu senken. Das spart nicht nur Kraftstoff, sondern verringert auch die Feinstaubbelastung. Bei professionellen Trainings für Berufskraftfahrer lässt sich nach Aussage von DEKRA-Fahrtrainer Lothar Hutschenreuter der Treibstoffverbrauch nachhaltig sogar um deutlich über 20 Prozent reduzieren. (ar/jri) Letzte Änderung: 29.09.2007

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