Fahren mit 17 hat sich bewährt

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat heute (12. Juli 2007) in Berlin erste Ergebnisse des Modellversuchs "Begleitetes Fahren mit 17" vorgestellt. Danach bestätigen sich die Erwartungen, dass junge Fahranfänger von den in der Begleitphase gesammelten Erfahrungen profitieren. Die Teilnehmer des Modellversuchs sind weniger in Unfälle verwickelt als andere Fahranfänger. Dazu verstoßen sie seltener gegen die Verkehrsregeln.

Nach Angaben von Tiefensee sind die Teilnehmer des Modellversuchs zu 30 Prozent weniger in Unfälle verwickelt und begehen ein Fünftel weniger Verkehrsverstöße als ein Jahr ältere Führerscheinbesitzer. Dazu kommt es zu nur halb so vielen Fahrten unter Alkohol-oder Drogeneinfluss.

Bislang haben rund 230 000 Führerscheinneulinge unter 18 Jahre von der Möglichkeit des begleiteten Fahrens Gebrauch gemacht. Das ist jeder sechste Fahranfänger, in Niedersachsen nutzt sogar fast jeder dritte die Chance zum "Fahren mit 17". Bis auf Baden-Württemberg, das im Sommer folgen will, haben sich mittlerweile alle Bundesländer an dem Versuch beteiligt. (ar/jri) Letzte Änderung: 12.07.2007









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