Fahrzeugabsatz ging im Dezember um 6,6 Prozent zurück
Unter den deutschen Herstellern mussten Porsche (- 8,2 %) und Opel (- 9,5 %) im vergangenen Jahr einen Verkaufsrückgang hinnehmen 2008. Alle anderen hielten ihre Absatzzahlen stabil oder bauten sie leicht aus. Allen voran Smart mit plus 5,7 Prozent vor Ford (+ 1,6 %).
Zu den größten Gewinnern gehörten 2008 prozentual gesehen General Motors (+ 67,2 %) und Lancia (+ 39,8 %). Beide setzten im vergangenen Jahr allerdings zusammen lediglich 6610 Fahrzeuge ab, Markführer Volkswagen verkaufte allein im Dezember knapp 48 000 Autos. Unter den Volumenherstellern baute Fiat mit 19,4 Prozent sein Wachstum am höchsten aus. Größter Verlierer ist Alfa Romeo mit minus 34,3 Prozent hinter der koreanischen Geländewagenmarke SsangYong (- 46,8 %), die sich vom deutschen Markt zurückzieht. Aber auch Toyota verkaufte mehr als ein Viertel weniger Autos als vor einem Jahr.
Mit 4,8 Prozent Marktanteil ist Renault (einschließlich Dacia) erfolgreichster Importeur vor Skoda (3,9 %) und Peugeot (3,1 %).
Jeder vierte Neuwagen war 2008 ein Kompaktwagen. Die größte Wachstumsrate verzeichnete das Segment der so genannten Minis. Aber auch Geländewagen legten um 3 Prozent zu, während die Nachfrage nach Fahrzeugen der oberen Mittelklasse, nach Sportwagen und Vans jeweils im zweistelligen Prozentbereich zurückging.
44,1 Prozent aller neu verkauften Pkw waren Diesel. Ihr Anteil ging damit zurück. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß aller neu zugelassenen Autos sank nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) um 2,9 Prozent auf 165 Gramm pro Kilometer. (ar/jri) Letzte Änderung: 08.01.2009
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