Fahrzeugbestand in Deutschland erhöhte sich um ein Prozent
Deutsche Marken prägen weiterhin das Straßenbild trotz leichtem Rückgang auf 65,7 Prozent. Volkswagen tritt mit 8,8 Millionen Pkw am häufigsten in Erscheinung (+ 0,5 %). Bei Opel (-3,9 %) und Ford (- 2,7 %) verringerten sich die Fahrzeugbestände. Vom Trabant gibt es noch 35 000 Exemplare (- 6,1 %). Mit 2,2 Millionen Einheiten führt Renault/Dacia (+ 0,7 %) die ausländische Rangliste in Deutschland an. Die auffälligsten Steigerungsraten waren bei Škoda (+ 18 %) und Hyundai (+ 17 %) zu beobachten.
Kompakt- und Kleinwagen sind im deutschen Straßenverkehr am stärksten verbreitet. Die Zahl der Cabriolets stieg im vergangenen Jahr um 4,5 Prozent auf 1,7 Millionen Stück an. 2,2 Millionen Pkw sind mit Allradantrieb ausgestattet (+ 9,3 %).
Die Emissionsklasse Euro 4 und besser wird mittlerweile von 45,3 Prozent aller Pkw eingehalten. Alternative Antriebe liegen leicht über Vorjahresniveau (+ 1,1 %). Der Otto-Motor dominiert weiterhin mit einem Anteil von 73 Prozent. 90,2 Prozent der Pkw werden privat genutzt. 1,7 Millionen Kraftfahrzeuge mit Saisonkennzeichen werden nicht ganzjährig genutzt. Außerdem sind 210 000 Oldtimer mit Historienkennzeichen sind in Deutschland gemeldet. Die Zahl der Mietfahrzeuge ging um 12,7 Prozent auf knapp 250 000 Einheiten zurück. Ein Viertel aller Fahhrzeughalter in Deutschland sind über 60 Jahre alt.
Über die Hälfte aller Kraftfahrzeuge sind in den drei Bundesländern Nordrhein-Westfalen (10,4 Mio. Stück), Bayern (8,6 Mio. Zulassungen) und Baden-Württemberg (6,9 Mio. Stück) gemeldet. In Berlin gibt es mit 1,3 Millionen Fahrzeugen mehr Zulassungen als im benachbarten Mecklenburg-Vorpommern (964 000 Stück). Der Stadtstaat Bremen bildet mit 301 000 Registrierungen das Schlusslicht. Hamburg hatte die geringsten Zuwächse im vergangenen Jahr (+ 0,6 %).
Der Nutzfahrzeugbereich stieg auf 4,7 Millionen Einheiten an (+1,3 %). Etwa die Hälfte davon sind Lkw (2,4 Mio. Zulassungen). Die Kleintransporter (bis 3,5 t) machen mit 1,8 Millionen Einheiten den Löwenanteil aus. Der Bestand an Sattelzugmaschinen ging um 3,4 Prozent zurück. Der Motorradbestand vergrößerte sich um + 2,8 Prozent. Unter den 3,8 Millionen Krafträdern sind 99 000 Quads (+ 11,1 %). (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 17.02.2010
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