Falscher Reifendruck kostet pro Jahr 19,6 Mrd Euro

38 Prozent aller Fahrzeuge in der Europäischen Union stellen ein Risiko dar, weil sie mit zu niedrigem Reifendruck fahren. Jeder achte Verkehrsteilnehmer ist sogar mit Reifen unterwegs, die aufgrund von zu geringem Luftdruck ein hohes Risiko der Beschädigung und damit auch der Sicherheit darstellen. Das sind zwei Ergebnisse des Sicherheits-Checks von Reifenhersteller Bridgestone, bei dem insgesamt 38 867 Personenkraftwagen überprüft wurden.

Zu niedriger Reifendruck beeinträchtigt aber nicht nur die Sicherheit. Er kostet Geld. 40 Millionen Reifen werden so vorzeitig abgenutzt. 5,3 Milliarden Liter Kraftstoff werden so unnötig verbraucht. Das verursacht Kosten von jährlich 19,6 Mrd Euro und belastet die Umwelt unnötig mit 12,3 Mio Tonnen Kohlendioxid. Durchschnittlich kommen so auf jedes in Europa betriebene Fahrzeug pro gefahrenem Kilometer 4,6 Gramm CO2 zusätzlich.

Bridgestone hat die kostenlosen Sicherheits-Checks auf öffentlichen Parkplätzen und an Einkaufszentren durchgeführt. Sie sind ein Teil der seit 2005 gemeinsam mit der FIA Foundation und nationalen Automobilclubs weltweit durchgeführten Verkehrssicherheits-Initiative "Erst Denken - Dann Lenken" ("Think Before You Drive"). (ar/Sm) Letzte Änderung: 29.03.2008









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